Golgi Punkt Schmerztherapie

Der Golgi-Sehnenapparat anatomisch und physiologisch …

Der italienische Pathologie-Professor Camillo Golgi (sprich: Goldschi) entdeckte den nach ihm benannten Golgi-Sehnenapparat.

golgi-apparat

Eine anatomische Struktur, die zu den Propriozeptoren gehört. Das sind Rezeptoren, die sich in den Sehnen der Muskeln befinden und permanent den dortigen Spannungszustand messen und an das zentrale Nervensystem melden. Kommt es zu einem plötzlichen, schnellen Anstieg der Muskelspannung, bremst der Golgi-Sehnenapparat die Muskelkontraktion, was als „autogene Hemmung“ bezeichnet wird.

Gleichzeitig aktivieren diese Rezeptoren den (die) Gegenspieler des betroffenen Muskels genauso schnell mittels „antagonistischer Erregung“!

Der Nervenreiz wird mit einer Geschwindigkeit von 80–120 m/sek. gefeuert. Der Golgi-Sehnenapparat ist damit auch ein wichtiger, nicht willkürlich steuerbarer Schutzmechanismus, der die Muskel- und Sehnenstrukturen vor Verletzungen (z.B. Reißen) bei übermäßiger Kontraktion schützt! Mit zunehmendem Alter sinkt die Ausprägung dieser Schutzvorrichtung. Der Golgi-Sehnenapparat ist allerdings auch hormonell gesteuert. Weibliche Hormone (Östrogene) steigern sein bremsendes Potential, während männliche Hormone, vor allem DHT, aber auch Stresshormone (Adrenalin) seine bremsende Wirkung verringern.

Das passiert bei der Golgi Punkt Schmerztherapie

Die manuelle Stimulierung  aktiviert einen physiologischen Nervenreflex über die Golgi Punkte und bringt Schmerzfreiheit oder deutliche Schmerzlinderung bereits nach Minuten!

  • Sofortige Entspannung des entsprechenden Muskels und gleichzeitige Erregung des Antagonisten durch den Druckimpuls auf den Golgi Punkt.
  • Sie erzeugen mit einfachem Daumendruck die Auflösung der schmerzverursachenden Dysbalance!
  • Durch die enorme Geschwindigkeit des Nervenreizes lassen sich mit der Golgi Punkt Schmerztherapie alle in der täglichen Praxis vorkommenden Schmerzen außergewöhnlich schnell und verblüffend einfach behandeln.
  • Bei akuten oder erst sehr kurzfristig aufgetretenen Symptomen reicht die alleinige Golgi Punkt Behandlung aus.
  • Auch bei chronische Schmerzen, die schon Monate oder gar Jahre bestehen, gibt es genauso schnellen Erfolg.

Die Muskulatur kann hier jedoch wieder in ihre vegetativ eingeprägte Dysbalance zurückfallen! Dann ist es natürlich sinnvoll noch mit weiteren Therapiemethoden zu kombinieren (z.B. mit Triggerpunktmassage und  Schröpfen oder dem Biokinematischen Modell), um die Muskeln wieder nachhaltig an ihre physiologischen Länge zu „erinnern“.

Das Ergebnisse bei Ihren Patienten sind:

  • Schmerzfreiheit / Schmerzlinderung
  • Freie, schmerzlose Bewegungsfähigkeit
  • Regulierung von Gelenkfehlstellungen durch Wiederherstellung der muskulären Balance
  • Auflösung von Missempfindungen und Kraftlosigkeiten
  • Befreiung von strukturellen und energetischen Stauungsprozessen in der Matrix des Muskelgewebes und faszialen Bindegewebes
  • Stoppen oder deutliche Verringerung von Knorpeldegeneration
  • Harmonisierende, reflektorische Wirkungen auf den gesamten Organismus werden ausgelöst
  • Deutliche, generelle Vitalisierung des gesamten Organismus
  • Und das alles ohne Geräteeinsatz und ohne Arzneimittel
Die enorm großen Behandlungserfolge im muskulär/faszialen Bereich macht die Golgi-Punkt-Schmerztherapie in jeder Schmerzpraxis unverzichtbar!
Entscheiden Sie sich für die Golgi-Punkt-Schmerztherapie.

Welche Symptome sind behandelbar?

Hüftschmerzen Knieschmerzen Achillodynie
Karpaltunnelsyndrom Schiefhals Migräne
Kopfschmerzen Muskelhartspann Fersensporn
“Tennisellenbogen“ „Golferellenbogen” Skoliosen
Kraftlosigkeiten Schwindel Ischias
Überbeine Neuralgien Sprunggelenkprobleme
Schulter/Arm-Syndrome jeder Art! Mißempfindungen in Armen, Händen, Fingern und Füßen Rückenschmerzen jeder Art und Lokalisation (HWS, BWS, LWS)
Die sogenannten „austherapierten“ bzw. „therapieresistenten“ Patienten.

Die wahre Schmerzursache

Muskelverkürzungen- und verhärtungen, zumeist in Kombination mit pathologisch veränderten Fasziengewebe (Verklebungen, Verfilzungen, Riße) sind die grundlegende, körperliche Ursache von Schmerzen am Bewegungsapparat.

Ausnahmen sind selbstverständlich bakterielle Infektionen direkt im Gelenk oder als indirekte Folge von anderen Infektionskrankheiten. Auch müßen berufsbedingte, also tägliche und massive Überbelastungen (z.B. die klassischen Kniebeschwerden bei Fliesenlegern) berücksichtigt werden! Im Hinblick auf die massiv steigende Anzahl von Schmerzpatienten fallen diese Ausnahmen aber kaum ins Gewicht!

Selbst bei unfall- oder verletzungsbedingten Schmerzen, spielen zurückbleibende Verkürzungen der Muskulatur eine ursächliche Rolle!

Der extrem überstrapazierte Begriff der Gelenk-Abnutzung ist schon lange zur stereotypen Floskel degradiert. Z.B.die Arthrose als Zerstörung des Gelenkknorpels ist, mit Ausnahme der eben genannten Ursachen, das Endstadium unbehandelter, falsch oder nicht ausreichend behandelter Muskelverkürzungen und der daraus resultierenden Fehlstatik im zugehörigen Gelenk. Eine einfache Schlußfolgerung, die sich in der täglichen Praxisarbeit immer wieder bestätigt.

Muskel- und Faszienschmerzen sind Meister der Täuschung. 

Sie können sich anfühlen wie klassische Ischiasprobleme oder Entzündungen. Ein Muskel kann brennen oder reißen wie ein typischer Nervenschmerz.Es können Pelzigkeiten, Taubheitsgefühle, generell jede Art von Mißempfindungen vorgetäuscht werden, wie sie z.B. auch von Bandscheibenvorfällen oder echten Nervenläsionen ausgelöst sein können. Meistens sind mehrere Muskeln bzw. ganze Muskelketten betroffen.

Der Schmerz selbst sitzt im Muskelgewebe und/oder in den sehnigen Strukturen, mit denen der Muskel am Knochen bzw. Gelenk befestigt ist. Die Ursachen sind mannigfaltig. Meistens sind es die nicht mehr bewußten Dauerbelastungen des Alltags und der täglichen Arbeit. Fehlhaltungen, oft noch in Verbindung mit Streß laßen eine Dauerkontraktion im Muskel entstehen, die dann vom Nervensystem so übernommen und „programmiert“ wird. So kommt es z.B. durch intensive Büroarbeit am Computer zu dauerhaften Schulterhochstand mit Verkürzungen der Rückenstrecker, Verspannungen der Arm- und Handmuskulatur durch die Mausarbeit und last but not least, auch zum chronischen Hypertonus der Gesäß- und Hüftmuskulatur.

Daraus folgt eine Komprimierung des Zwischenzellraumes, also der Gewebematrix in der ALLE Stoffwechselvorgänge ablaufen, und von der auch die Kapillaren und Lymphgefäße betroffen sind. Dazu kommen oft noch muskulär bedingte Nervenkompressionen mit den üblichen, bekannten Folgen. Dies alles führt zu einer chronischen Unterversorgung des Muskelgewebes, der sehnigen und ggfls. dazugehörigen gelenkigen Strukturen. Das heißt zu wenig Sauerstoff, zu wenig Nährstoffe, und verringerter Lymphabfluß. Das betroffene Gewebe reichert sich mit ausscheidungspflichtigen Zellstoffwechselprodukten an und übersäuert. Ein weiteres ist noch die ungesunde Lebensführung des Patienten. Zuviel Alkohol, Nikotin, zuviel säurebildende Ernährung, Bewegungsmangel und zu wenig Flüssigkeitsaufnahme. Dazu noch die tägliche Ration Disstreß. Unsere Nervenendigungen in der Gewebematrix werden überreizt und die verschiedensten Schmerzmuster plus Bewegungseinschränkungen im Gelenk kommen so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die Rolle der Psyche wird beim Thema der körperlichen Schmerzen immer noch sehr unterschätzt.

Unser Muskelsystem ist wie die Festplatte eines Computers. Jeder Streß und v.a. alle traumatischen Ereignisse eines Lebens werden dort abgespeichert und erhöhen den Grundtonus des Muskels z.T. dramatisch! Es kommt zu chronischen, wie akuten und genauso folgenschweren Dysbalancen, wie bei rein körperlichen Einflüssen.