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Typenlehre und Kompensationsmuster in der Faszientherapie

Veranlagungen von Stärken, Schwächen und Dispositionen erkennen und therapeutisch nutzen.

Zahlreiche Systeme beschäftigen sich mit der Typologie des Menschen. Besonderen Stellenwert hierbei hat die Embryologie sowie Einteilung nach Haltungs- und Bewegungstypologien. Kretschmer, Sutherland und andere Pioniere auf diesem Gebiet haben einige interessante Systeme entwickelt.

In diesem Seminar bringen wir die embryologischen Typologien mit Haltungs- und Bewegungsmustern in Verbindung und stellen den Zusammenhang zur Integrativen Faszientherapie her.

Ausgehend von diesen „faszialen Typologien“ können Zuordnungen zum somatischen, viszeralen und neurogenen Fasziensystem gefunden werden. Aus der individuellen Typologie entwickeln sich im Laufe der Lebensjahre bestimmte Kompensationsmuster. Das Erkennen dieser Kompensationsmuster hilft wesentlich bei der Auswahl der Therapieform. Insbesondere die Unterscheidung von stabilen und instabilen Kompensationen ist ein wesentlicher Aspekt für die erfolgreiche Behandlung von Patient/innen.
Das Seminar hilft dabei, ausgehend von der Typologie die individuellen Kompensationsmuster von Patient/innen zu erkennen und zu unterscheiden, ob es sich um stabile oder instabile Kompensationen handelt. Daraus werden Strategien für die (Faszien-)Behandlung abgeleitet.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

NEUROGENE Faszien Kurs 4 – Segmentale Faszientherapie

Segmentale Innervation der Faszien und ihre therapeutische Nutzung

Kurs 4 „Segmentale Faszientherapie“ dauert vier Tage anstatt drei!

Wie uns die neuesten Ergebnisse aus der Faszienforschung zeigen, sind Faszien sehr dicht innerviert und haben eine sehr hohe Bedeutung für jede Art der Wahrnehmung: Exterozeption (Außenwahrnehmung) und Interozeption (Innenwahrnehmung: Viszero- und Propriozeption). Faszien sind ein hervorragendes Gewebe für reflektorische Anwendungen:
neben der hohen Innervation zeichnen sie dichte Verbindungen und Vernetzungen zu allen anderen Geweben und Organen aus und bekannter weise zeigen sie eine sehr gute Reaktivität auf manuelle Therapien.
Entsprechend dem Innervationsschema des gesamten Körpers innervieren die einzelnen Spinalnerven genau definierte Regionen der Faszien. Hierfür wird der neue Begriff „Fasziatom“ verwendet.

Reflektorische Zusammenhänge bestehen zwischen den allen Körperregionen. Der Zustand des Bindegewebes spiegelt auch jenen der inneren Organe wieder. Über die segmentalen Verbindungen können neben allgemeinen Aussagen auch spezifische Zuordnungen getroffen werden, die therapeutisch umgesetzt werden können. Aus diesem Wissen können Therapiekonzepte abgeleitet werden, die eine Behandlung der Fasziatome sowohl als Einzeltherapie als auch als ergänzende Behandlung zu anderen manuellen Techniken ermöglichen.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien