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NEUROGENE Faszien Kurs 4

 Neurogener Kurs 4

Die neurogene Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte.

Das Nervensystem wird von den Faszien getragen, geführt, ernährt, innerviert, gegen andere Strukturen abgegrenzt, von Kräften entkoppelt und beweglich gehalten. Das Netzwerk der Faszien stellt die Grundlage der Gesundheit, der einwandfreien Funktion und der Mobilität des Nervensystems dar.

Ziel der Intensivkurse ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • die Mobilität und Gleitfähigkeit des Nervensystems testen und beurteilen zu können
  • Verbindungen zu bestehenden Beschwerdebildern zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

Kurs 4: Segmentale Faszientherapie. Segmentale Innervation der Faszien und ihre therapeutische Nutzung.

Die segmentale Faszientherapie als Teilgebiet der neurogenen Faszientherapie ist eine moderne, evidenzbasierte Behandlungsmethode, die sich an der Innervation der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. In zahlreichen Therapieformen werden reflektorische Zusammenhänge genützt. Die bisher bekannten Anwendungen umfassen die Gebiete der Haut (Dermatome), der Muskulatur (Myotome), der Knochen (Osteotome) und der Organe (Viszerotome).

Das Bindegwebe und die Faszien wurden hierbei bislang stark vernachlässigt. Wie uns die neuesten Ergebnisse aus der Faszienforschung zeigen, sind Faszien sehr dicht innerviert und haben eine sehr hohe Bedeutung für jede Art der Wahrnehmung: Exterozeption (Außenwahrnehmung) und Interozeption (Innenwahrnehmung: Viszero- und Propriozeption).

Faszien sind ein hervorragendes Gewebe für reflektorische Anwendungen: neben der hohen Innervation zeichnen sie dichte Verbindungen und Vernetzungen zu allen anderen Geweben und Organen aus und bekannter weise zeigen sie eine gute Reaktivität auf manuelle Therapien.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

NEUROGENE Faszien Intensivkurs 3 + 5

Kompakte Vermittlung der Neurogenen Kurse 3 + 5 in einem 5-Tages-Kurs.

Die neurogene Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte.

Das Nervensystem wird von den Faszien getragen, geführt, ernährt, innerviert, gegen andere Strukturen abgegrenzt, von Kräften entkoppelt und beweglich gehalten. Das Netzwerk der Faszien stellt die Grundlage der Gesundheit, der einwandfreien Funktion und der Mobilität des Nervensystems dar.

Ziel der Intensivkurse ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • die Mobilität und Gleitfähigkeit des Nervensystems testen und beurteilen zu können
  • Verbindungen zu bestehenden Beschwerdebildern zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

Intensivkurs 3 + 5: neurofaszien des axialen und cranialen Systems und ‚Das Vegetativum‘.

Axiales und craniales System: neurogene Faszientherapie für Cranialnerven und Dura mater

Dieses Modul behandelt die Neurogenen Faszien des Schädels, des Rumpfes und des zentralen Nervensystems. Es werden die faszialen Strukturen der Hirnnerven detailliert in ihren anatomischen und physiologischen Gegebenheiten beschrieben. Außerdem werden die Thorakalnerven beschrieben sowie die Neurogenen Faszien des zentralen Nervensystems, die Dura mater.

Das Vegetativum: Reflektorische Innervation der Faszien und ihre therapeutische Nutzung.

Das vegetative Nervensystem steht in einem ähnlichen Zusammenhang zu Faszien, wie das periphere Nervensystem. Jeder vegetative Nerv und jeder vegetative Plexus ist von einem Schutz- und Gleitsystem von Faszien umgeben und über dieses in den umliegenden Strukturen eingebettet. Somit kann das Vegetativum bei faszialen Spannungen strukturell beeinflusst werden und unter Druck, Zug oder mechanischen Einschränkungen kommen. Folgen davon können vegetative Dysregulationen sein.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

Fasziale Tensegrity Massage – Regulierung des vegetativen Nervensystems

Ein einfacher und direkter manueller Zugang zum vegetativen Nervensystem

Jeder einzelne Mensch in unserer immer hektischer werdenden Leistungsgesellschaft ist mittlerweile in allen Lebensbereichen einer Vielzahl von Stressoren ausgesetzt. Nicht nur im Beruf, sondern auch in Famile, Freundes/Bekanntenkreis, Freizeit, Sport, Hobby und sogar noch im Urlaub wird immer mehr erwartet und geleistet. Hinzu kommen noch vielfältige Umwelt-Stressoren (Lärm, Wohnsituation, Elektrosmog und v.a. immer mehr und permanente Funkbelastung – WLAN, zukünftig 5G….).

Die Folge ist eine immer häufiger auftretende, z.T. massive Disharmonie des vegetativen Nervensystems. D.h. der für die körperliche Aktivität und Vitalität zuständige Sympathikus kommt in einen dauerhaft hohen Reizzustand, der vom parasympathischen Anteil, dem ventralen Vagus, nicht mehr „runterreguliert“ werden kann.

Die Fasziale-Tensegrity-Massage ist eine einfache und schnell erlernbare Möglichkeit, Symptome, denen ein dauerhaft zu hoher sympathikotoner Zustand des Nervensystems zu Grunde liegt, über das vegetative Nervensystem manuell zu behandeln. Der Vagusnerv, speziell der ventrale Vagusanteil, spielt als unser großer „Ruhenerv“, DIE zentrale Rolle in der Behandlung aller streßbedingten Probleme und Symptome. Die Polyvagaltheorie von Stephen Porges spielt hier eine große Rolle.

Aber auch die Behandlung des Sympathikus selbst ist wichtiger Bestandteil der Therapie.

Wir arbeiten innerhalb der Regionen, in denen sich das vegetative Nervensystem an der Körperoberfläche repräsentiert.

Auf der stofflich-strukturellen Ebene geschieht dies mit zwei manuellen Zugängen. Am Kopf und auf dem Rücken.

1. Mit einer indirekten und direkten Stimulierung des Vagusnervs am Kopf.

  • Mittels einer sehr sanften aber umso tiefgreifenderen Behandlungstechnik über die Hirnnerven, die eine sehr schnell wirkende körperlich-nervliche Tiefenentspannung des Patienten herbeiführt.

2. Mit einer Regulierung des Sympathikus über den Rücken.

  • Die weitaus größte Hautfläche (Dermatom) des Rückens wird sensibel von den Rami posteriores innerviert und bildet damit ein sehr großes Repräsentationsgebiet des Sympathikus und damit auch einen perfekten Behandlungszugang.
  • In der Faszia superfiziales des Rückens. Unsere oberste Faszienschicht weist die höchste Rezeptorendichte des ganzen Körpers auf – 200 Rezeptoren pro qcm…!! Dadurch ergibt sich ein intensiver, regulativer Zugang zum Nervensystem.
  • Auf und neben der Wirbelsäule. Der Blasenmeridian wird unspezifiisch stimuliert.

Mit verschiedenen Massage- und Therapiegriffen kann ein regelrechter „Reset“ im Nervensystem entstehen, der unsere Patienten auf vielfältige und individuelle Art und Weise wieder „aufrichtet“ und in die körperliche und vor allem psychische sog. „Tensegrität“ bringt.

Tensegrity (engl.) ist ein Kunstwort, das ursprünglich aus der Architektur stammt und erstmals von Richard Buckminster Fuller und Kenneth Snelson benutzt wurde. Es wird gebildet aus „Tension“ = Zugspannung und „Integrity“ = Ganzheit. Tensegrity ist ein Erklärungsmodell der anatomischen Architektur des faszialen Bindegewebes. Es definiert, vor allem in myofaszialen Therapieformen und der modernen Faszienforschung, die Fähigkeit des Gewebes auf äußere Impulse (z.B. Druck, Zug, Stoß) entsprechend ausgleichend zu reagieren, um Verletzungen zu vermeiden. Entweder mit Beweglichkeit, Geschmeidigkeit oder mit Stabilität.

Wenn es eine strukturelle Tensegrität gibt, die vom faszialen Bindegewebe gebildet wird, muß es auch eine mentale und psychische Tensegrität geben. Diese wird vom Nervensystem gesteuert, welches vom gesamten sensorischen System (Entero-/Neuro- und Propriozeption) informiert wird und das jeweils vorherrschende Körpergefühl und damit auch unseren psychischen Zustand vermittelt.

Durch die Fasziale-Tensegrity-Massage entwickelt Ihr Patient wieder deutlich mehr Streßresistenz und Gelassenheit v.a. in psychisch/mentalen aber auch körperlichen Belastungssituationen und kann ein aktiveres, positiv erlebtes, soziales Engagement erleben.

Wirkung:

  • Intensive Harmonisierug des vegetativen Nervensystems bzw. Aktivierung des parasympathischen Anteils (ventraler Vagusnerv) über die Behandlung der Fascia Superfizialis und der Rami posteriores.
  • Tiefenentspannung für den Patienten.
  • Erhöhte, psychische ‚TENSEGRITÄT‘ = Mehr Widerstandsfähigeit gegenüber äußeren Einflüßen → Mental, nervlich und körperlich.
  • Energetische Regulation des gesamten Organismus über den Blasenmeridian entlang der Wirbelsäule.
  • Lösung von oberflächlichen, faszialen Verklebungen.
  • Starke Anregung von Durchblutung, Lymphfluß und Stoffwechsel …
  • … dadurch Anregung von Ausleitung und Entgiftung des Organismus.
  • Vorbereitung zu weitergehenden, energetischen Behandlungen, wie z.B. Akupunktur, Reflexzonenarbeit, etc.

Indikationen (nur eine Auswahl…):

  • Streß und nervliche Überbelastung
  • Burn Out in jeder Phase
  • Nebennierenschwäche → Cortisolmangelsymptome
  • Chronische Müdigkeit
  • Lust- und Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Morgens immer müde → abends fit
  • Libidoschwäche
  • Muskelschmerzen
  • Immunschwäche
  • Chronische Verdauungsprobleme
  • etc.
  • „Silent Inflammation“ (chronische, unbemerkte Entzündungen)
  • Schwermut bis hin zu leichten Depressionen
  • Hyper/Hypotonie
  • Jede Art von Rückenschmerz
  • MS begleitend
  • Parkinson begleitend
  • Begleitend zur Fastenkuren/Ausleitungen
  • etc.
  • und nicht zuletzt – Prävention!!

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.


Dozenten:

Wilbert-RalphWieser-Isabella

Ralph Wilbert, Heilpraktiker
Isabella Wieser, Heilpraktikerin


 

 

SOMATISCHE Faszien Kurs 4 – Das axiale System

Sacrum – Wirbelsäule – Kiefer

Voraussetzung: Empfohlen wird Kurs 1 bis 3 der somatischen Faszientherapie.

Das axiale System vom Sacrum über die Wirblesäule bis zum Kiefergelenk stellt ein eigenes, in sich geschlossenes fasziales Kompartment dar, das eigenen Regeln in der Bewegungsphysiologie und in der Therapie unterliegt. Der Kurs 4 vermittelt die fasziale Ordnung dieses axialen Raumes, die Mobilität innerhalb der einzelnen Bewegungssegmente und die Therapie von faszialen Restriktionen, sowohl zwischen 2 benachbarten Wirbeln als auch innerhalb der gesamten axialen Faszienkette vom Becken bis zum Schädel.

Ziel dieses Lehrganges ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • den Zusammenhang zwischen den Bewegungslinien und dem axialen System zu erkennen
  • die zusammenhängenden Bewegungen zwischen Becken, den Wirbelsegmenten und dem Kiefergelenk zu erlernen
  • Verbindungen zwischen dem somatischen, viszeralen und neurogenen Systemen zu erkennen
  • die Ursache bestimmter Bewegungs- und Haltungsmuster deuten zu können
  • Verbindungen zu bestehenden Beschwerdebildern zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

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Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

NEUROGENE Faszien Intensivkurs 1 + 2

Kompakte Vermittlung der Neurogenen Kurse 1 + 2 in einem 5-Tages-Kurs.

Die neurogene Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte.

Das Nervensystem wird von den Faszien getragen, geführt, ernährt, innerviert, gegen andere Strukturen abgegrenzt, von Kräften entkoppelt und beweglich gehalten. Das Netzwerk der Faszien stellt die Grundlage der Gesundheit, der einwandfreien Funktion und der Mobilität des Nervensystems dar.

Ziel der Intensivkurse ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • die Mobilität und Gleitfähigkeit des Nervensystems testen und beurteilen zu können
  • Verbindungen zu bestehenden Beschwerdebildern zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

Intensivkurs 1 + 2: neurofaszien der oberen Extremität und Nacken (Plexus brachialis und cervikalis) Kurs 1 und unteren Extremität und Becken (Plexius lumbalis und sacralis) Kurs 2.

Restriktionen der Neurofaszien führen zu eingeschränkter Mobilität des Nerven, zu Zirkulationsstörung und zu einer Reizung des Nervengewebes, was Ursache zahlreicher Symptomatiken sein kann, wie etwa Sensibilitätsstörungen, Schmerzen, Parästhesien und motorische Fehlsteuerungen. Durch manuelle Techniken kann die Mobilität des Nervensystems wieder erhöht werden. Ziel der Arbeitstechniken ist es, Restriktionen und Einschränkungen erkennen zu können und die freie Beweglichkeit des Nervengewebes wiederherzustellen.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien