Schlagwortarchiv für: Faszientherapie

WEBINAR – Anamnese und Befunderhebung in der Fasziopathie

Anamnese und Befunderhebung in der Fasziopathie

Grundlagen der exakten differenzierten Therapiewahl

Eine klar strukturierte Anamnese ist die Grundlage der erfolgreichen Therapie. Dieses Webinar vermittelt die Kriterien der Anamnese für die Fasziopathie und die Integrative Faszientherapie.
Auf Basis der Phänomenologie werden die Leitkriterien der Anamnese und der differenzierten Befunderhebung detailliert erörtert. Als Grundlage dienen Faktoren wie Ausdruck, Körperhaltung, Symptome und Symptombeschreibung, Erscheinungsformen, verbale Beschreibung, subjektives Empfinden, zyklisches bzw. temporäres Auftreten, Reaktion auf äußere Einflüsse, Phänomenologie des Schmerz und zahlreiche andere. All diese Phänomene können systematisch zu somatischen, viszeralen, neurogenen und vegetativen Belastungen zugeordnet werden. Gegenseitige Verknüpfungen und Abhängigkeiten werden dargestellt und ermöglichen das Erkennen von Ursache-Folge-Ketten, zeitlichen Abfolgen und Kompensationen.

Eine klar strukturierte Anamnese, die Erscheinungsformen, Symptome und Phänomene differenziert zuordnen kann, ermöglicht eine effiziente Auswahl der Therapieform und stellt somit die Grundlage jeder erfolgreichen therapeutischen Intervention dar.

Ein detaillierter Anamnesebogen wird vor Beginn des Webinars in digitaler Form zugesandt. Dieser dient als strukturierte Arbeitsgrundlage für das Webinar und als Orientierungshilfe für die therapeutische Praxis.

Vorab empfehlen wir folgende Webinare zur Vorbereitung:

„Allgemeine Faszienanatomie“, „Pathologie von Faszien“ und „Phänomenologie“,

Diese sind kostenfrei und jederzeit unter folgendem Link abspielbar: https://vimeo.com/channels/1558422/page:1

Technisches:

Das Webinar wird über zoom veranstaltet. Die Teilnahme kann auf einem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone erfolgen. Sie haben die Möglichkeit, Kamera und Mikrophon während des Webinars ein- und auszuschalten. Das Webinar wird aufgezeichnet und steht Ihnen zum späteren und mehrmaligen Ansehen auf unbegrenzte Zeit zur Verfügung.

Organisatorisches:

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung Ihres Webinarplatzes. Den Link für die Teilnahme am Live-Webinar bekommen Sie am Vortag des Webinars.
Beim Live-Webinar haben Sie die Möglichkeit, mündlich oder schriftlich Fragen zu stellen, auf die im Webinar direkt eingegangen wird.

Teilnahmebestätigung:

Sie erhalten nach Abschluss des Webinars eine Teilnahme-Bestätigung auf elektronischem Wege als Nachweis von 3 Unterrichtseinheiten

Gebühr: € 48,-

Online Zugang ab 09:00 Uhr

Webinarzeiten: 09.15 bis 12:00 Uhr, inkl. 10 min. Pause

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

WEBINAR – Der Faszienkörper des Menschen

Der Faszienkörper des Menschen

Eine integrative Betrachtung

Das fasziale System bildet einen dreidimensionalen Bindegewebskörper, der dem Menschen Form und Gestalt gibt. Dieser Körper ist eine Kontinuität, ein singuläres Organ, das unser Inneres repräsentiert und für die Gestaltung des Äußeren zuständig ist.
Dieses fasziale Organ bildet Taschen und Räume (Kompartments) in denen alle Strukturen des Menschen beherbergt sind: Muskeln, Knochen, Organe, Gelenke, Nerven, Gefäße, etc.
Fasziale Kontinuität ist daher kein Konstrukt, sondern eine lebendige Tatsache, die sich in einem dynamischen Faszienkörper wiederfindet.
Dieses fasziale System ist auch unser größtes Sinnesorgan und gleichzeitig auch der Raum des Vegetativums. Unser Empfinden, Fühlen, Wollen und das Selbstbildnis findet sich in den Strukturen des Faszienkörpers eingebettet.
Der Faszienkörper ist nicht nur Gestalt sondern auch Raum für Gestaltung und Ausdruck unserer Emotion und Stimmungslage. Der Faszienkörper ist der Raum der Interaktion.

In diesem Webinar nähern wir uns dem Faszienkörper von verschiedenen Seiten:

1. Anatomie
Aufbau, Lage, Ordnung, Struktur und Kontinuität der Faszien werden aus anatomischer Sichtweise betrachtet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kontinuität aller faszialen Strukturen. Es wird die Kontinuität innerhalb des Bewegungsapparat beschrieben, so wie auch die Kontinuität innerhalb der viszeralen und neurogenen Faszien. Zusätzlich wird die Kontinuität zwischen den einzelnen faszialen Bereichen detailliert betrachtet, also die Kontinuität zwischen den somatischen, viszeralen und neurovaskulären Faszien, sowie die Verbindungen mit der Fascia superficialis.
Diese anatomischen Betrachtungen sind die Grundlage von Zusammenhängen und gegenseitigen Abhängigkeiten im Körper und zeigen die Möglichkeiten von Kompensation. Aus der anatomischen Ordnung ergeben sich Ketten, Räume und Kavitäten.

2. Morphologie
Eigenschaften, Beschaffenheit und Qualität der Faszien werden detailliert beleuchtet und die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Die Morphologie steht in direktem Zusammenhang mit der Funktion der Faszien. Wie und wo arbeiten Faszien als kraftübertragendes, verbindendes System, wie als pufferndes, trennendes System. Wo haben sie strukturelle Aufgaben und wo erfüllen sie funktionelle Notwendigkeiten. Welche Anteile des Faszienkörpers sind derb und fest, welche Anteile sind locker und weich, welche sind dynamisch-elastisch und welche haben Gleit- und Bewegungsfunktionen. Jede dieser unterschiedlichen Funktionen erfordert eine spezifische Morphologie.
Morphologie ist die Grundlage jeder therapeutischen Arbeit mit Faszien, weil die Qualität des faszialen Gewebes die Qualität der therapeutischen Berührung bedingt.

3. Innervation
Faszien sind das am reichsten innervierte Gewebe des menschlichen Körpers und bilden das Organ für Exterozeption, Propriozeption und Interozeption. Es ist der Raum, in dem sich die Außenwahrnehmung mit der Innenwahrnehmung trifft und in dem sich unsere Motivation und unser innerer Antrieb repräsentiert. Der menschliche Faszienkörper ist die „Außenstelle“ des Gehirns, zuständig für Informationsaufnahme, Informationsübertragung, für Gestalt und Gestaltung unseres Lebens.
Wir betrachten die Anteile des Faszienkörpers, die für Außenwahrnehmung zuständig sind (Fascia superficialis), die Anteile die für Propriozeption (Stellung- und Bewegungssinn) zuständig sind (Fascia profunda) und jene Anteile, die für unsere viszerale Wahrnehung zuständig sind (Fascia visceralis). Darüber hinaus wird die Verflechtung mit dem vegetativen Nervensystem beleuchtet und Faszien in Zusammenhang mit Gefühl, Emotion und Stimmungslage betrachtet.
In Zusammenhang mit der anatomischen Ordnung und der morphologischen Organisation ergeben sich „Zentren der Wahrnehmung“, die für mögliche Fehlfunktionen, Missempfindungen und Schmerzsymptome von Bedeutung sind.

4. Phänomenologie
Das Zusammenspiel zwischen Anatomie, Morphologie und Innervation bedingt den Ausdruck des Organismus. Stärken, Schwächen, Veranlagungen, Dispositionen aber auch Fehlfunktionen und Erkrankungen äußern sich in ganz bestimmten Bereichen des Faszienkörpers auf ganz bestimmte Art und Weise. Dieses Wissen ist der Leitfaden für Anamnese, Befunderhebung, Behandlung und Therapie.

Technisches:

Das Webinar wird über zoom veranstaltet. Die Teilnahme kann auf einem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone erfolgen. Sie haben die Möglichkeit, Kamera und Mikrophon während des Webinars ein- und auszuschalten. Das Webinar wird aufgezeichnet und steht Ihnen zum späteren und mehrmaligen Ansehen auf unbegrenzte Zeit zur Verfügung.

Organisatorisches:

Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link für die Teilnahme am Live-Webinar.
Beim Live-Webinar haben Sie die Möglichkeit, mündlich oder schriftlich Fragen zu stellen, auf die im Webinar direkt eingegangen wird.

Teilnahmebestätigung:

Sie erhalten nach Abschluss des Webinars eine Teilnahme-Bestätigung auf elektronischem Wege als Nachweis von 8 Unterrichtseinheiten

Gebühr: € 130,-

Online Zugang ab 09:00 Uhr

Webinarzeiten: 09:30 – 12:30 und 13:30 – 17:00

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

NEUROGENE Faszien Kurs 4 – Segmentale Faszientherapie

Neurogene Faszien

Segmentale Innervation der Faszien und ihre therapeutische Nutzung

Die segmentale Faszientherapie als Teilgebiet der neurogenen Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Innervation der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen.

In zahlreichen Therapieformen werden reflektorische Zusammenhänge genützt. Die bisher bekannten Anwendungen umfassen die Gebiete der Haut (Dermatome), der Muskulatur (Myotome), der Knochen (Osteotome) und der Organe (Viszerotome).

Das Bindegwebe und die Faszien wurden hierbei bislang stark vernachlässigt. Wie uns die neuesten Ergebnisse aus der Faszienforschung zeigen, sind Faszien sehr dicht innerviert und haben eine sehr hohe Bedeutung für jede Art der Wahrnehmung: Exterozeption (Außenwahrnehmung) und Interozeption (Innenwahrnehmung: Viszero- und Propriozeption).
Faszien sind ein hervorragendes Gewebe für reflektorische Anwendungen:
neben der hohen Innervation zeichnen sie dichte Verbindungen und Vernetzungen zu allen anderen Geweben und Organen aus und bekannter weise zeigen sie eine gute Reaktivität auf manuelle Therapien.

Der segmentalen Innervation des Bindegewebes und der Faszien wurde in der klinischen Anatomie bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Entsprechend dem Innervationsschema des gesamten Körpers innervieren die einzelnen Spinalnerven genau definierte Regionen der Faszien. Hierfür wird der neue Begriff „Fasziatom“ verwendet.

Die Fasziatome finden sich sowohl in den oberflächlichen Schichten (Fascia superficialis und Fascia profunda), als auch in den tieferen Schichten der Muskulatur (epimysiale und intramuskuläre Faszien) und den Faszienhüllen der Organe (parietale und viszerale Faszien).
Die Kenntnisse der spezifischen Fasziatome können sowohl zur Befunderhebung als auch hervorragend zur Behandlung umgesetzt werden.

Reflektorische Zusammenhänge bestehen zwischen allen Körperregionen. Der Zustand des Bindegewebes spiegelt auch jenen der inneren Organe wieder. Über die segmentalen Verbindungen können neben allgemeinen Aussagen auch spezifische Zuordnungen getroffen werden, die therapeutisch umgesetzt werden können. Aus diesem Wissen können Therapiekonzepte abgeleitet werden, die eine Behandlung der Fasziatome sowohl als Einzeltherapie als auch als ergänzende Behandlung zu anderen manuellen Techniken ermöglichen.

Ausbildungsinhalte:

  • Zuordnungen der spezifischen Faszienregionen zu den Spinalnerven und den entsprechenden inneren Organen.
  • Lage und Palpation der oberflächlichen Fasziatome (Haut, Subcutis und Gleitschichten zur Muskulatur).
  • Lage und Palpation der tiefen Fasziatome (epimysial, aponeurotisch und periostär).
  • Lage und Palpation der viszeralen Fasziatome (parietale und viszerale Faszienblätter).
  • Manuelle Befunderhebung an den Faszien.
  • Bestimmung der Geschmeidigkeit, der Visko-Elastizität, der Trophik und der Mobilität des Bindegewebes.
  • Entsprechungen zwischen dem Zustand der Faszien und den inneren Organen.
  • Therapeutische Reize auf den Faszien, die eine hohe reflektorische Wirkung zeigen.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

NEUROGENE Faszien Intensivkurs 3 + 5

Kompakte Vermittlung der Neurogenen Kurse 3 + 5 in einem 5-Tages-Kurs.

Die neurogene Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte.

Das Nervensystem wird von den Faszien getragen, geführt, ernährt, innerviert, gegen andere Strukturen abgegrenzt, von Kräften entkoppelt und beweglich gehalten. Das Netzwerk der Faszien stellt die Grundlage der Gesundheit, der einwandfreien Funktion und der Mobilität des Nervensystems dar.

Ziel der Intensivkurse ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • die Mobilität und Gleitfähigkeit des Nervensystems testen und beurteilen zu können
  • Verbindungen zu bestehenden Beschwerdebildern zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

Intensivkurs 3 + 5:

3: Neurofaszien des axialen und cranialen Systems und 5: ‚Das Vegetativum‘.

Axiales und craniales System: neurogene Faszientherapie für Cranialnerven und Dura mater

Dieses Modul behandelt die Neurogenen Faszien des Schädels, des Rumpfes und des zentralen Nervensystems. Es werden die faszialen Strukturen der Hirnnerven detailliert in ihren anatomischen und physiologischen Gegebenheiten beschrieben. Außerdem werden die Thorakalnerven beschrieben sowie die Neurogenen Faszien des zentralen Nervensystems, die Dura mater.

Das Vegetativum: Reflektorische Innervation der Faszien und ihre therapeutische Nutzung.

Das vegetative Nervensystem steht in einem ähnlichen Zusammenhang zu Faszien, wie das periphere Nervensystem. Jeder vegetative Nerv und jeder vegetative Plexus ist von einem Schutz- und Gleitsystem von Faszien umgeben und über dieses in den umliegenden Strukturen eingebettet. Somit kann das Vegetativum bei faszialen Spannungen strukturell beeinflusst werden und unter Druck, Zug oder mechanischen Einschränkungen kommen. Folgen davon können vegetative Dysregulationen sein.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

NEUROGENE Faszien Intensivkurs 1 + 2

Kompakte Vermittlung der Neurogenen Kurse 1 + 2 in einem 5-Tages-Kurs.

Die neurogene Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Neurofasziale Pathologien und Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests analysiert und mittels Sensibilitätstests exakt lokalisiert. Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte.

Das Nervensystem wird von den Faszien getragen, geführt, ernährt, innerviert, gegen andere Strukturen abgegrenzt, von Kräften entkoppelt und beweglich gehalten. Das Netzwerk der Faszien stellt die Grundlage der Gesundheit, der einwandfreien Funktion und der Mobilität des Nervensystems dar.

Ziel der Intensivkurse ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • die Mobilität und Gleitfähigkeit des Nervensystems testen und beurteilen zu können
  • Verbindungen zu bestehenden Beschwerdebildern zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

Intensivkurs 1 + 2: neurofaszien der oberen Extremität und Nacken (Plexus brachialis und cervikalis) Kurs 1 und unteren Extremität und Becken (Plexius lumbalis und sacralis) Kurs 2.

Restriktionen der Neurofaszien führen zu eingeschränkter Mobilität des Nerven, zu Zirkulationsstörung und zu einer Reizung des Nervengewebes, was Ursache zahlreicher Symptomatiken sein kann, wie etwa Sensibilitätsstörungen, Schmerzen, Parästhesien und motorische Fehlsteuerungen. Durch manuelle Techniken kann die Mobilität des Nervensystems wieder erhöht werden. Ziel der Arbeitstechniken ist es, Restriktionen und Einschränkungen erkennen zu können und die freie Beweglichkeit des Nervengewebes wiederherzustellen.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

VISZERALE Faszientherapie Intensivkurs 1 + 3 + 4

Kompakte Vermittlung der Viszeralen Kurse 1, 3 und 4 in einem 7-Tages-Kurs

Die viszerale Faszientherapie ist eine moderne, evidenz-basierte Behandlungsmethode, die sich an der Anatomie, Physiologie und Morphologie der Faszien orientiert. Fasziale Pathologien und organische Dysfunktionen werden anhand von faszialen Tests an speziellen Anheftungsstellen analysiert und mittels der Körpersprache der Patientin/des Patienten exakt lokalisiert.
Die Behandlung erfolgt befundorientiert und führt unmittelbar zu einer Veränderung der faszialen Spannungen. Das Ergebnis kann sofort evaluiert werden, dies ergibt eine klare Vorgabe für die weiteren Therapieschritte.

Der Intensivkurs vermittelt die Inhalte der Module 1, 3 und 4 gemeinsam. Es werden Funktionsketten als kontinuierliche Verbindungen zwischen den Organen und dem Bewegungsapparat vermittelt sowie die Behandlungsmöglichkeiten über alle drei somatischen Spannungslinien.

Indikationen:

  • Dysfunktionen und Erkrankungen folgender Bereiche:
    • des Herz-Kreislaufsystems
    • des Atmungssystems
    • des Verdauungssysteme
  • Funktionelle Störungen
  • Postoperative Behandlungen
  • Störungen des Bewegungsapparates (Gelenke, Bänder, Muskulatur, Wirbelsäule) durch Erkrankungen der Viszera
  • Störungen der Viszera durch Traumata, Erkrankungen bzw. Fehlbelastungen des Bewegungsapparates
  • Vegetative Dysregulation

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Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

AURICULOTHERAPIE – Aufbaukurs

Differenzierte Befunderhebung und Behandlung über die Reflexzonen im Ohr.

Voraussetzung: Grundkurs

Im Aufbaukurs werden spezielle Differenzierungen in der Befunderhebung erörtert und die Möglichkeit, über die Ohrzonen eine Behandlung durchzuführen. Die Behandlung erfolgt manuell, mit einem Therapiestäbchen und mit sogenannten Ohrsamen (Vaccaria Ohrsamen).

Dadurch kann die Auriculotherapie nicht nur zur Palpation sondern auch zur Setzung von regulativen Reizen eingesetzt werden.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

SOMATISCHE Faszien Kurs 6 – Die zentralen Faszien – NEU

Der Kapsel-Bandapparat des axialen Systems

Voraussetzung: Nur für ehemalige Teilnehmer der somatischen Kurse 1 – 3

Im Kurs 6 werden die Gelenkfaszien und der Bandapparat des axialen Systems erörtert. Es wird der Kapsel-Bandapparat der Wirbelsäule, des ISG und des Kiefers in Verbindung zu den aktiven Kompartments vorgestellt und die Behandlung der artikulären Verankerungen vermittelt. Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und andere Pathologien der Wirbelsäule und des Kiefers werden so den Faszienketten zugeordnet und können über diese effizient behandelt werden.

Ziel dieses Lehrganges ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • den Verlauf der Faszienketten mit den Wirbelgelenken, dem ISG und dem Kiefergelenk in Verbindung zu bringen
  • die artikulären Verankerungen der Ketten und deren Verbindungen zu intraartikulären Strukturen zu erlernen
  • Bewegungs- und Haltungsmuster der Wirbelsäule den somatischen Faszien zuordnen zu können
  • Verbindungen zu viszeralen oder neurogenen Restriktionen zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

 

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

SOMATISCHE Faszien Kurs 5 – Der passive Faszienapparat – NEU

Der Kapsel-Bandapparat in Verbindung zu Faszienketten

Voraussetzung: Nur für ehemalige Teilnehmer der somatischen Kurse 1 – 3

Im Kurs 5 werden die Faszien des passiven Bewegungsapparates erörtert. Es wird der Kapsel-Bandapparat von jedem Gelenk mit den Verbindungen zu den Faszienketten und -räumen des aktiven Bewegungsapparates vorgestellt und die Behandlung der artikulären Verankerungen vermittelt. Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und andere Pathologien von Gelenken können so den Faszienketten zugeordnet und können über diese effizient behandelt werden.

Ziel dieses Lehrganges ist es, die Absolvent/innen zu befähigen:

  • den Verlauf der Faszienketten mit den Gelenkräumen in Verbindung zu bringen
  • die artikulären Verankerungen der Ketten und deren Verbindungen zu intraartikulären Strukturen zu erlernen
  • Bewegungs- und Haltungsmuster den somatischen Faszien zuordnen zu können
  • Verbindungen zu viszeralen oder neurogenen Restriktionen zu erkennen
  • spezifische Behandlungsansätze zu erarbeiten und diese therapeutisch umzusetzen

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Osteopath, Heilmasseur und Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien

Typenlehre und Kompensationsmuster in der Faszientherapie

Nur sinnvoll  für Teilnehmer der Integrativen Faszientherapie!

Veranlagungen von Stärken, Schwächen und Dispositionen erkennen und therapeutisch nutzen.

Zahlreiche Systeme beschäftigen sich mit der Typologie des Menschen. Besonderen Stellenwert hierbei hat die Embryologie sowie Einteilung nach Haltungs- und Bewegungstypologien. Kretschmer, Sutherland und andere Pioniere auf diesem Gebiet haben einige interessante Systeme entwickelt.

In diesem Seminar bringen wir die embryologischen Typologien mit Haltungs- und Bewegungsmustern in Verbindung und stellen den Zusammenhang zur Integrativen Faszientherapie her.

Ausgehend von diesen „faszialen Typologien“ können Zuordnungen zum somatischen, viszeralen und neurogenen Fasziensystem gefunden werden. Aus der individuellen Typologie entwickeln sich im Laufe der Lebensjahre bestimmte Kompensationsmuster. Das Erkennen dieser Kompensationsmuster hilft wesentlich bei der Auswahl der Therapieform. Insbesondere die Unterscheidung von stabilen und instabilen Kompensationen ist ein wesentlicher Aspekt für die erfolgreiche Behandlung von Patient/innen.
Das Seminar hilft dabei, ausgehend von der Typologie die individuellen Kompensationsmuster von Patient/innen zu erkennen und zu unterscheiden, ob es sich um stabile oder instabile Kompensationen handelt. Daraus werden Strategien für die (Faszien-)Behandlung abgeleitet.

Fordern Sie hier bitte die Kursgebühren und die ausführliche Infobroschüre an. Sie erhalten diese schnellstmöglich per E-Mail.

Dozent:

Andreas Haas
Andreas Haas
Leiter des Manus-Ausbildungszentrums, Wien